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Anton Suew in Torlaune

Kein Selbstläufer war am Sonntag das Spiel beim Vorletzten HC Tübingen. Man merkte, das Semester hat begonnen, die Bank des Gegners war voll mit manchem Hochkaräter. Dem setzte Gmünd eine geschlossene Mannschaftsleistung entgegen. Nach 6 Minuten bereits fiel das 1:0 durch Daniel Waibel, der aus kurzer Distanz vollstreckte. Tübingen hielt das Spiel offen, doch Torwart Johannes Nitsche blieb aufmerksam und hielt den Kasten sauber. Immer wieder boten sich schöne Angriffs- und Kontermöglichkeiten, die leider ungenutzt verstrichen

Kitische Halbzeitanalyse zeigt Wirkung

In der Pause setzte es Kritik von Spielertrainer Florian Winke an der Pomadigkeit der Normannen. Das Ziel war, den Gegner nun höher unter Druck zu setzen und zu Fehlern in der Abwehr zu zwingen. Das ging schnell auf, einen Querpass im Schusskreis verwandelte Anton Suew aus kurzer Distanz zum 2:0. Lange freuen konnten sich die Gmünder nicht an der Führung: fast im Gegenzug fiel der Anschlusstreffer. Die Neckartäler steckten den Ball geschickt direkt von rechts in die Mitte durch, der sträflich freie Mittelstürmer verwandelte mit einem Rückhandlupfer ins rechte Eck. Und es kam zwei Minuten später noch schlimmer. Eine Kurze Ecke schlug links unten zum Ausgleich ein.

HC Normannia Gmünd Herren gegen den HC Tübingern 2018
Florian Winke treibt den Ball in Richtung des gegnerischen Tores.
HC Normannia Gmünd Herren gegen den HC Tübingern 2018
Kampf um den Ball: Anton Suew

Die Chancenverwertung war schon sensationell auf Seiten des Gegners. Doch ab da spielte nur noch ein Team: die Normannen fingen unglaublich viele Bälle im Mittelfeld ab und erspielten sich Chance auf Chance. Schnell verteilt von Anestis Becker, Daniel Waibel und Lukas Körger wurden die beiden agilen Stürmer in Szene gesetzt. Auch Rechtsverteidiger Julian Nubert marschierte zur Unterstützung mit und überlief des öfteren den Gegner. In der 53. Minute dann endlich das wichtige 3:2: der Ball lief quer nach links auf den am langen Pfosten stehenden Anton Suew, der abzog: der Ball schlug über dem Torwart ein.

Gmünder Surm entscheidet die Partie

In der 60. Minute schaltete dann Lukas Körger bei einem Freischlag am schnellsten, spielte lang auf Anton Suew, der rechts im Rücken der Verteidigung unbemerkt anlief. Ab in den Schusskreis, der Torwart stürmte heraus, doch da schlug der Ball schon im langen Eck ein. Das schönste Tor des Tages dann vier Minuten vor Schluss: eine wunderbare Ballstafette, unter anderem mit doppeltem Doppelpass, auch der Torwart wurde ausgespielt, verwandelte Damiano Pennica ins leere Tor und krönte damit seine starke Leistung.

Mit diesem 5:2-Sieg schiebt sich die Normannia auf Platz 2 vor, nachdem der Heidenheimer SB mit 4:1 beim Tabellenführer in Esslingen verlor. Am Sonntag den 14.Oktober um 13 Uhr findet das letzte Heimspiel vor der Winterpause auf dem Kunstrasen der Normannia statt. Erwartet wird der HC Heidelberg 2, der mit einem Punkt am Ende der Tabelle steht.

Es spielten: Johannes Nitsche (TW), Fabian Hiegler, Julian Nubert, Pascal Schünemann, Lukas Körger, Daniel Waibel, Anton Suew, Björn Bongers, Nico Bongers, Luca Wahl, Damiano Pennica, Anestis Becker, Florian Winke
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