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U10 der Normannia mit dem zweiten Sieg

Viel vorgenommen hatten sich die jüngsten Hockeyspieler der Normannia beim zweiten Spieltag in Heidenheim. Mit 12 Spielern im Kader und einer voll besetzten Bank, startete gleich das Ostalbduell gegen Aalen 2. Die Normannen konnten das erste Mal in Bestbesetzung antreten und setzten den Gegner unter Druck. Nach 30 Sekunden eroberte man schnell den Ball, Noah Hieber vollendete zum 1:0. Aalen kam kaum zum Zug, doch die Gmünder konnten weitere Chancen nicht nutzen. Um auch den vielen Neulingen mehr Spielerfahrung zu geben, wurden diese trotz des knappen Spielstands eingewechselt. Obwohl teils drei Jahre jünger hielten diese lange dagegen, doch nach vorne lief natürlich wenig. Aalen nutzte eine Lücke in der Hintermannschaft und schob ein. Gleich nach der Pause legte wieder die Stammformation los, der Gegner wurde wieder eingeschnürt, doch zwei Penaltys und zwei top Einschussmöglichkeiten wurden wieder vergeben. So kam es, wie es kommen musste. Nach erneutem Durchwechseln im Team erzielte Aalen kurz vor Schluss den 1:2 Siegtreffer. Aber egal, es war wichtiger, dass die Jüngsten Spielpraxis bekommen.

Nachdem man schon in Ulm gegen Heidenheim gewann, wollten die Normannen das Rückspiel unbedingt gewinnen. Wie schon im ersten Spiel fiel in der ersten Minute das 1:0 für Gmünd, Ian Strobel schoss satt von der Schusskreisgrenze ins lange Eck. Doch leider ging es dann zu oft mit dem Kopf durch die Wand. Anstatt in Sackgassen nach hinten zu spielen und einen Seitenwechsel zu versuchen, rannte man sich oft fest. Immer wieder aber zeigte Gmünd doch, dass man zusammenspielen und verlagern kann.
 So fiel auch in der zweiten Hälfte das verdiente 2:0. Heidenheim machte es zwei Minuten vor Schluss nochmals spannend und versenkte einen Penalty, doch die Normannen brachten das Spiel sicher über die Zeit.

Ludwigsburg 3 hieß der nächste Gegner, die letzten Jahre verlor Gmünd in der Regel. Doch auch hier fiel zum dritten Mal der Führungstreffer für die Normannia in der ersten Minute. Ziemlich ausgeglichen entwickelte sich die Partie, Torwart Anton Holz hielt Gmünd immer wieder mit tollen Paraden im Spiel, doch gegen einen Penalty war er machtlos. Mit dem 1: 1 konnte man gut leben.

Im letzten Spiel ging es nur noch darum, dass v.a. die Anfänger Erfahrung sammeln konnten. Es stand zu keiner Zeit die Stammformation auf dem Feld, die Normannia stand eigentlich fast immer unter Druck. Trotz der sich androhenden Niederlage, standen ach die Jüngsten im Team nun deutlich besser und attackierten. Bei gelegentlichen Angriffen holte Gmünd sogar einen Penalty raus, den Jannes Walz souverän verwandelte, indem er den Torhüter ausspielte und einschob. 1:5 hieß es am Ende. Kein Beinbruch.

Schön zu sehen, wie sich der Abstand zu den anderen innerhalb von zwei Jahren sehr verringerte. Viele Jungs steigen gerade ein, es ist wieder richtig Leben im Team. Schöne Aussichten.